Zuchtkälber weiblich: Die Nachfrage nach weiblichen Zuchtkälbern war auf dem Niveau vom Februar. Der Durchschnittspreis lag bei 36 (Februar 32) verkauften Kälbern bei 349 Euro (Februar 352 Euro), was bei einem Durchschnittsgewicht von 110 kg einem Nettopreis von 3,19 Euro/kg entspricht. Die Preise bewegten sich zwischen 220 und 450 Euro.

 

Zuchtbullen: Der Auftrieb bei den Bullen war mit 7 Tieren niedriger als auf den letzten Märkten. Es wurden alle Bullen gekört, 3 in Wkl I und 4 in Wertklasse II. Die Nachfrage für diese Bullen war gegeben und es konnten 6 Bullen zu einem Durchschnittspreis von 6.433 Euro verkauft werden, der Durchschnittspreis für die Natursprungbullen lag bei 2.200 Euro. Auch an diesem Markt war das Interesse an einem reinerbig hornlosen Bullen sehr groß und er erzielte einen Preis von 3.100 Euro, gezüchtet wurde er von Familie Schleicher, Schwesendorf.

Teuerster Bulle mit 27.500 Euro war die Kat. Nr. 62, ein Emerson-Sohn von Familie Döhler, Trogenau, den sich der Besamungsverein Neustadt Aisch sicherte. Mit einem offiziellen GZW von 130 und einem Single-Step Testlauf GZW von 136 steht er an erster Stelle der Emerson-Söhne. Mutter ist die Herzschlag-Tochter Gina.

                                                                                            

Kühe: Die Zahl der aufgetriebenen Jungkühe lag mit 22 wieder deutlich über dem Auftrieb des Februar-Marktes, so dass der Exportstall gut gefüllt war. Alle Tiere wurden versteigert, der Durchschnittspreis lag bei 1.700 Euro (Februar 1.696 Euro) bei einer Preisspanne von 1.320 bis 2.300 Euro. Die durchschnittliche Milchmenge lag bei 29,7 kg. Teuerste Jungkuh war mit der Kat. Nr. 29 eine Votary-Tochter, von Familie Lauterbach, Tressau.

 

Kalbinnen: Es wurde 1 Kalbin der Wertklasse II für 1.320 Euro versteigert.

 

Jungrinder: Der Auftrieb lag bei 26 Tieren (Februar 27), aus Platzgründen wurden diese wieder im Kälberstall untergebracht und versteigert. Alle Rinder konnten verkauft werden, der Durchschnittspreis lag bei 682 Euro (Februar 675 Euro), die Preisspanne reichte von 400 bis 1.200 Euro. Teuerstes Rind war hierbei eine hornlose Monopoly-Tochter, von Familie Huth, Ebneth.

 

 

Der nächste Großviehmarkt findet am Freitag, den 30. April 2021 statt.

Der nächste Markt für männliche Zuchtkälber findet am Donnerstag, den 15. April 2021 statt.

Zuchtkälber weiblich: Die Nachfrage nach weiblichen Zuchtkälbern war auf dem Niveau vom Januar. Der Durchschnittspreis lag bei 32 verkauften Kälbern bei 352 Euro (Januar 317 Euro), was bei einem Durchschnittsgewicht von 100 kg einem Nettopreis von 3,53 Euro/kg entspricht. Die Preise bewegten sich zwischen 260 und 420 Euro.

 

Zuchtbullen: Der Auftrieb bei den Bullen war mit 10 Tieren auf einem durchschnittlichen Niveau. Die Nachfrage war insgesamt zufriedenstellen, die Qualität der aufgetriebenen Bullen war gut, es konnten 7 Bullen verkauft werden. In den Prüfeinsatz gingen die Kat. Nr. 2 und 3, beide von Familie Böhm, Neuhaus. Teuerster Bullen mit 4.300 Euro war hierbei die Kat. Nr. 2, ein mischerbig hornloser Majestät-Sohn aus ET. Mutter ist die ebenfalls hornlose Raldi-Tochter Gunheat, der Bulle konnte im Single-Step Testlauf seinen GZW leicht steigern. Käufer ist die Bayern-Genetik.

Ebenfalls stiegen der Gesamtzuchtwert und der Milchwert von Kat. Nr 3, ein Herzau-Sohn von der Viano-Tochter Seray. Der Bulle ging für 3.800 Euro an die Besamungsgenossenschaft Wölsau.

Die restlichen Bullen gingen in den Natursprung, hier erzielte ein reinerbig hornloser Majestät-Sohn von Familie Mai, Zedersdorf den beachtlichen Preis von 3.000 Euro. Der Durchschnittspreis über alle Bullen lag bei 2.671 Euro.