Die Nachfrage nach männlichen Zuchtkälbern lag mit 14 verkauften Tieren auf dem Niveau der Vormärkte. Der Durchschnittspreis lag bei 749 Euro. Den Höchstpreis mit 1.300 Euro erzielte ein typisierter Emerson-Sohn von Florian Greim, Berg.

 

Zuchtkälber weiblich: Die Nachfrage nach weiblichen Zuchtkälbern war insgesamt zufriedenstellend. Der Durchschnittspreis lag bei 49 verkauften Kälbern (November 32 Stück) bei 300 Euro (November 326 Euro), was bei einem Durchschnittsgewicht von 102 kg einem Nettopreis von 2,95 Euro/kg entspricht. Die Preise bewegten sich zwischen 200 und 430 Euro.

 

Zuchtbullen: Der Auftrieb bei den Bullen war mit 9 Tieren auf einem guten Niveau, ebenso die Nachfrage, die nicht gedeckt werden konnte. 3 Bullen wurden in Wertklasse I gekört, diese gingen alle in den Prüfeinsatz, und 6 Bullen wurden in Wertklasse II gekört. 4 Bullen waren genetisch hornlos, davon einer reinerbig.

Mit 5.300 Euro war die Kat. Nr. 8 teuerster Bullen. Der Sehrgut-Sohn von Familie Meyer, Unterschwarzach, der von der Wobbler-Tochter Zora stammt, konnte mit einem gGZW von 130 und einem Euterzuchtwert von 124 überzeugen, in der Rangfolge der Halbgeschwister steht er an 5 Stelle. Den Bullen sicherte sich der Besamungsverein Neustadt Aisch. Ebenfalls nach Neustadt wechselte für 3.500 Euro die Kat. Nr. 2 ein Exklusiv-Sohn von Familie Heinz, Lankendorf (ohne Foto). Mütterlicherseits stammt er von der Leistungsstarken Herzschlag-Tochter Tiffy ab und kann selbst mit einem Milchwert von 132 glänzen. Die Kat. Nr. 5, ein Weissensee-Sohn von Familie Nickl, Plössen ging, ebenfalls für 3.500 Euro, an die Besamungsgenossenschaft Wölsau. Mutter von dem Bullen ist die Exterieur- und leistungsstarke Reumut-Tochter Hope. Der Bulle selbst steht im gGZW bei 132, mit einem Euterzuchtwert von 124.